Von der Visualisierung zum Objekt: Nach mehrwöchigem Experimentieren und Werken konnten wir letzte Woche die Arbeiten am Helm endlich beenden und freuen uns, den Propeller Helm an dieser Stelle erstmals der Öffentlichkeit im Netz zu präsentieren.
Der umgekehrte Daniel Düsentrieb
Obschon es auf den ersten Blick den Anschein macht, dass die Propeller für Schubkraft sorgen, ist die Funktion die umgekehrte: Der Helm bietet keinen zusätzlichen Antrieb auf dem Kopf sondern steigert die Effizienz unserer aufgebrachten Muskelkraft beim Fahrradfahren oder Inlineskaten indem der Helm die Kraft und Wirkung des Fahrtwinds aufnimmt. Einerseits wird die gewonnene Energie in zwei eingebauten Akkus gespeichert, andererseits unmittelbar in Licht-Feedback umgewandelt und so die unsichtbare Kraft des Windes sichtbar macht.
Grün telefonieren
Erste Tests in der Stadt Basel haben gezeigt, dass es ca. 2h Fahrradfahren bei mittlerer (Wind-) Geschwindigkeit erfordert um die beiden eingebauten Batterien vollständig aufzuladen. Selbstverständlich lassen sich die Einsatzarten erweitern: Mit dem Helm kann man auch Snowboard- und Skifahren, Segeln, Wandern oder Kite-/ Windsurfen. Der Propeller Helm bietet über zwei USB-Schnittstellen Strom für das vollständige Aufladen herkömmlicher mobilen Geräte (handelsübliche Mobiltelefone und iPods.) wobei zwischen 3 Modi gewechselt werden kann: Geräte-Auflademodus, Leucht- und Windmodus. Mit Freude führten wir also bereits die ersten vom kommerziellen Stromnetz unabhängigen “grünen” Telefonate!
Medium Helm
Der Sinn und Zweck des Helms ist nicht ein weiteres Grünes Gadget zu lancieren sondern vielmehr auf unterhaltsame Art und Weise den Helm als Medium für alternative private und autarke Energiequellen zu nutzen. Sie haben die Möglichkeit den Propeller-Helm selbst am 5. und 6. Juni 2009 an den Umwelttagen Basel, beim Stand der Robi Spielaktionen auf dem Barfüsserplatz probezufahren.
Kategorien: Konzepte.